Vaterherztag am 07.02.09 in der Ichthys-Gemeinde - Bedingungslose Liebe
Tage zuvor ging es mir schon nicht so gut, ich stand den Tränen nah, konnte meinen Zustand aber nicht so recht einordnen. Ich betete zu Gott, mir eine Offenbarung oder Erklärung zu geben, warum es mir soo schlecht ging. Ich setzte also große Erwartungen und Hoffnungen auf diesen Tag.
Der Lobpreis war superklasse, so richtig eintauchen konnte man in die Gegenwart Gottes. Die Predigt von Matthias Hoffmann war total spannend und aufschlussreich. Es ging darum, dass wir den Herrn oft fragen, was wir für Ihn tun sollen. Wir fühlen uns schlecht, weil wir denken, wir hätten seine Anforderungen nicht erfüllt, dabei ist dieses Denken totaler Quatsch.
Kennst Du bedingungslose Liebe? Unser Papa hat sie für uns? für dich und für mich! Du sollst und musst nichts dafür tun! Das Einzige, was der Vater im Himmel sich von uns wünscht, ist, dass wir ganz nah an sein Herz kommen, damit er uns mit seiner Liebe füllen kann.
 Die Predigt bzw. Geschichte von Günter Zielinski am Nachmittag war traurig, aber er erzählte sie locker und mit viel Humor. Es ging um seine Tochter, die in ihrer Pubertätsphase sehr rebellisch, kalt und ablehnend wurde. Es war kein Rankommen mehr an sie. Kleine Verbesserungen im Miteinander stellten sich ein, wenn Geld floss oder Geschenke gemacht wurden. Diese Geschenke waren dann immer an Bedingungen gebunden. Denn für jedes Geschenk sollte sie etwas tun oder lassen und für diesen Zeitraum war in der Familie Frieden. Danach ging alles wieder von vorne los. Der Herzenswunsch seiner Tochter war seit Langem ein eigener Hund, und als in der Zeitung ein junger Golden Retriever angeboten wurde, entschloss sich Günter, das Tier für seine Tochter zu kaufen.
Dann kam die Frage von ihr: Was muss ich diesmal tun? Aber Gott hatte Günter inzwischen ins Gewissen geredet, das Geschenk nicht an eine Gegenleistung zu knüpfen. Er sagte: ?Es ist alles in Ordnung. Der Hund ist ein Geschenk, weil ich dich liebe und du musst nichts dafür tun. Staunend guckte sie ihren Vater an und bedankte sich. Von diesem Tag an änderte sich langsam ihr Verhalten. Ist das nicht wirklich ermutigend? Fast die gesamte Zeit liefen mir die Tränen, es waren einfach die Worte, die Worte der grenzen- und bedingungslosen Liebe, die Gott uns schenken möchte! Zum Schluss wurde für jeden gebetet und Gott zeigte mir eine Mauer, die ich zum eigenen Schutz um mein Herz gebaut hatte. Ich brachte also diese Mauer zu Jesus ans Kreuz. Mein himmlischer Papa hat sie dann einfach umgestoßen, ich wurde einen ganzen Sack voller Tränen los und strahlte wieder übers ganze Gesicht.
Ermutigung: Lass dich an sein Herz ziehen, denn nur seine Liebe ist dein Schutz!
Manuela W.
Termine auf Vaterherz.org
|